Der perfekte Standort

Standort

Ideale Standorte für Schalen, Kübel und Töpfe mit bunt blühenden Bauernorchideen sind geschützte, bevorzugt überdachte Eingangsbereiche, Treppenaufgänge und Vorgärten. Die Bauernorchidee schätzt im Topf oder Kübel als Standort ein sonniges Plätzchen, sie ist jedoch auch mit Halbschatten oder schattigen Standorten zufrieden.

Bauernorchideen stehen bei Freilandpflanzung am liebsten im Halbschatten, gern neben Sträuchern oder unter Bäumen, doch sie vertragen auch freistehende, vollsonnige Standorte. Bei der Pflanzung ins Beet sollte darauf geachtet werden, dass genügend Abstand zu den Nachbargewächsen bleibt. Die gefiederten Blätter der Bauernorchidee müssen nach Regengüssen unter guter Luftzufuhr rasch abtrocknen können, damit die Pflanze nicht krank wird. Ein wenig Freiraum rundum sorgt hier für die nötige Luftzirkulation.

 

Der Standort im Sommer und Winter

Bauernorchideen sind viel robuster als ihre Namensschwestern. Den klimatischen Bedingungen ihrer Heimat in den Hochebenen Chiles verdanken sie ihre Widerstandskraft gegenüber Temperaturschwankungen.

Draußen läuten sie bereits ab Mitte bis Ende März den Frühling ein, trotzen späten Nachtfrösten und wecken mit erfrischender Blütenpracht alle Blumenfans aus ihrem Winterschlaf. Bauernorchideen vertragen Hitze und tolerieren selbst Kälteeinbrüche bis -7 Grad. Damit eignen sie sich besonders gut für die frühe Topf- und Kübelbepflanzung.

Als farbintensive Zierpflanze für romantische Sommerblumenbeete wird die Bauernorchidee gerade erst entdeckt: Ab Mitte April kann sie bereits ins Freiland gepflanzt werden und übersteht dort auch mögliche Spätfröste.